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Leise Tage – Beobachtungen zwischen den Jahren

Leise Tage ist für mich eine besondere Zeit.

Die Tage verlieren ihre Eile, Termine treten zurück, der Blick wird weiter.

In diesen Momenten streife ich mit meiner Kamera umher – ohne Auftrag, ohne festes Ziel.

Ich fotografiere, was mir begegnet:

alltägliche Dinge, flüchtige Situationen, unscheinbare Orte.

Nichts Spektakuläres, und gerade deshalb bedeutsam.

Mich interessiert das Dazwischen –

das, was oft übersehen wird,

das Leise, das Unaufdringliche,

das kurze Innehalten im Gewöhnlichen.

Diese freien Arbeiten entstehen aus dem Gehen, dem Schauen, dem Warten.

Sie sind weniger Suche als Begegnung.

Ein Versuch, dem Alltäglichen Raum zu geben

und dem Moment eine kleine Dauer zu verleihen